Stuttgart feiert CSD

Stuttgart feiert CSD Foto: Esther Kluth

Nach Empfang im Rathaus, Eröffnungsgala, Sommerfest und mehreren Wahlchecks nähert sich die Programm- und Kulturwoche des Christopher Street Day (CSD) Festivals in Stuttgart dem Höhepunkt: der CSD-Polit-Parade. Lesben und Schwule ziehen am Samstag, dem 27. Juli 2013 in einer politischen Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt.

Zum insgesamt 17. Mal (1979, 1985, 1994, 2000-2013) setzt sich ein farbenfroher Demo-Lindwurm in Bewegung, der das Demonstrieren mit dem Zelebrieren verbindet. Unter dem Motto „tiefenToleranz – Und wie tolerant bist du?“ gehen in 57 Formationen weit über 3.000 aktive Teilnehmer auf die Straße. LSBTTIQ-Menschen prangern so immer noch vorhandene Diskriminierungen an und werben für mehr Akzeptanz sowie eine größere Offenheit gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und der Vielfalt von Geschlecht in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Der Demonstrationszug rund um LSBTTIQ-Themen startet um 16:00 Uhr in der Böblinger Straße und zieht am Marienplatz vorbei in die Tübinger Straße, die Eberhardstraße, die Marktstraße, mündet in die Münzstraße und findet am Karlsplatz sein Ende.  „Die Polit-Parade ist auch in diesem Jahr wieder vielfältig zusammengesetzt und zeigt alle gesellschaftspolitischen Aspekte sowie Facetten des LSBTTIQ-Lebens in und um Stuttgart“, sagte Christoph Michl, Vorstandsmitglied der IG CSD Stuttgart e.V. 

Direkt im Anschluss an die CSD Polit-Parade, gegen etwa 18.30 Uhr, startet auf dem Schlossplatz (Planie) die politische Abschlusskundgebung, bei welcher konkrete Forderungen und klare Erwartungen an die Politik in Bund und Land, die Gesellschaft aber auch an die LSBTTIQ-Gemeinschaft formuliert werden. Speziell das diesjährige Motto-Thema „tiefenToleranz“ wird ein zentraler Aspekt sein. Es sprechen CSD-Vorstandsmitglied und Gesamtleiter Christoph Michl sowie Florin Buhuceanu, der Organisator des CSD/Gay Pride in Bukarest (Rumänien).  

Im vergangenen Jahr kamen laut offiziellen Polizeiangaben über 200.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt, um vom Straßenrand aus der vielfältigen und politischen Demonstration zuzusehen. 2013 wird mit einer ähnlichen Beteiligung gerechnet.

 

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