Holzgespür im Nordschwarzwald

Holzgespür im Nordschwarzwald Foto: Nördlicher Schwarzwald Tourismus GmbH

Zwischen Baumspitzen wandeln und aus Holz sein persönliches Andenken kreieren - während des zweitägigen Abenteuer-Trips "Holzgespür" erleben Besucher das "Herzstück" des Nördlichen Schwarzwalds. Zusammen mit dem Drechsel-Meister Günther Kagemann und unterwegs mit den Naturführern des Baumwipfelpfads, entdecken sie das "Element Holz" in seiner Vielseitigkeit - als Arbeitsmaterial und wichtiger Akteur im Kreislauf der Natur. Bei einer Wanderung in der Hochmoor-Landschaft folgen Interessierte den Spuren des Holzes auf einer Reise durch die Waldgeschichte.


Der erste Tag startet mit einem Besuch hoch oben auf dem Baumwipfelpfad in Bad Wildbad, der vollkommen barrierefrei auf 1.250 Metern durch den Hochwald und entlang zahlreicher interaktiver, umweltpädagogischer Stationen führt. Als besonderes Highlight schraubt sich der eindrucksvolle Aussichtsturm am Ende der Tour trichterförmig auf 40 Meter in die Höhe und gibt den Blick über den Schwarzwald bis in die Schweizer Alpen frei. Ganzjährig begehbar, zeigt der Erlebnis-Pfad den Verlauf der Jahreszeiten in der Natur- und Tierwelt aus einem völlig neuen Blickwinkel und ist Sommer wie Winter ein ideales Ausflugsziel für Jung & Alt. Den Rückweg treten Mutige nicht zu Fuß, sondern mit der neu eingebauten, 55 Meter langen Rutsche an.

Direkt vom Sommerberg aus folgen Naturliebhaber dem "Mittelweg" durch das Hochmoor Kaltenbronn. Das auf über 900 Metern gelegene Gebiet steht seit mehr als 60 Jahren unter Naturschutz und berherbergt mit dem dortigen Wildsee den größten Hochmoorkolk Deutschlands. Rund 10.000 Jahre lässt sich die Entwicklung des 400 Hektar großen Hochmoores zurückverfolgen. Im ehemaligen Forsthaus auf dem Kaltenbronn erfahren Besucher heute im interaktiven Infozenturm Wissenswertes zu Auerhahn & Co. Unterwegs stärken sich die Wanderer in der urigen Grünhütte mit hausgemachten Maultaschen oder den legendären Heidelbeerpfannkuchen, bevor es wieder zurück geht.

Ein ausgiebiger Spaziergang durch die ursprüngliche Natur, vorbei an dichten Wäldern und entlang der Großen Enz, führt die Holz-Freunde dann am darauffolgenden Tag zur Werktstatt "Edles Holz" von Günther Kagemann. Der leidenschaftliche Drechsler gibt sein Wissen und seine Liebe zum Holz in individuellen Kursen zwischen vier und acht Stunden an die Teilnehmer weiter. In dieser Zeit leben diese ihre Kreativität aus und formen ihr persönliches Unikat aus dem natürlichen Rohstoff. Der Holzexperte betreut pro Workshop maximal zwei Personen. So wird der Lernerfolg und ein sicherer Umgang mit Material und Maschine gewährleistet. Die Nachwuchs-Drechsler wählen aus einer Vielzahl an hochwertigen Hölzern ihren Favoriten aus, mit dem sie ganz nach Wunsch beispielsweise eine Schale oder einen Flaschenöffner herstellen. Die Werke nehmen sie selbstverständlich als Erinnerungsstück mit nach Hause. Nähere Informationen unter: www.edlesholz.de

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