Fasching in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet

Fasching in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet Foto: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Die Fastnachtstraditionen im Rhein-Main-Gebiet sind vielfältig und fest in der Region verwurzelt. In der fünften Jahreszeit, die je nach Region als Fastnacht, Fasching oder Karneval bezeichnet wird, wird noch einmal ordentlich gefeiert, ehe die Fastenzeit, die bis Ostern andauert, beginnt.

Die Höhepunkte des Straßen-Karnevals sind die Umzüge mit aufwendig geschmückten Festwagen, Musikkapellen und Tanzgruppen - angeführt vom Prinzenpaar. Viele Menschen verkleiden sich und werden zu Clowns, Prinzessinnen oder Cowboys - Im Notfall genügt auch eine rote Pappnase. Nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Sälen, Gaststätten und Kneipen wird fröhlich bis in die Morgenstunden gefeiert.

In Frankfurt am Main findet am Fastnachtssonntag (15.02.2015) der größte Karnevalsumzug Hessens statt. Der Fastnachtsumzug wird in der Mainmetropole veranstaltet und lockt jedes Jahr knapp eine halbe Million Zuschauer in die Stadt. Die Narren werden für ihr Kommen mit Süßigkeiten und anderen Wurfmaterialien belohnt. Das Motto der diesjährigen Kampagne lautet: „Frankfurt jubelt und es lacht, zu 6 x 11 Jahr' Fassenacht". Neben dem großen Fastnachtszug gibt es in Frankfurt einen Kinderfastnachtszug, der am Rosenmontag (16.02.2015) ab 14:11 durch den Stadtteil Sindlingen zieht. Am Fastnachtsdienstag (17.02.2015) kündigen Kanonenschüsse den ältesten – und vielleicht schönsten – Frankfurter Fastnachtszug an: Mit dem Klaa Pariser Fastnachszug wird im Stadtteil Heddernheim weitergefeiert. Der Name „Klaa Paris" (abgeleitet von „Klein-Paris") kam bereits im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts auf. Er soll darauf hinweisen, dass hier ein genauso lebenslustiges Völkchen wohnt wie in Groß-Paris.

Der Faschingszug in Aschaffenburg setzt sich am Fastnachtssonntag um 14:00 Uhr in Bewegung. Motivwagen, Musikkapellen und zahlreiche Fußgruppen sorgen dafür, dass der Faschingszug bunt und vielfältig ist. Geprägt ist das bunte Treiben von den Mainzer Fastnachtstraditionen, denn die Stadt hat über 700 Jahre lang unter der Herrschaft der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten gestanden.

Besonders hoch her geht es an den Fastnachtstagen in Mainz - zusammen mit Köln und Düsseldorf gehört die Stadt zu den Hochburgen der rheinischen Fastnacht. Der Rosenmontagszug bildet den Höhepunkt des närrischen Treibens, er hat mittlerweile eine über 170-jährige Geschichte und gehört zu den traditionsreichsten und größten Veranstaltungen dieser Art. Ganz Mainz ist auf den Beinen und verwandelt die Innenstadt in ein farbenfrohes Meer. Der Rosenmontagszug, mit seinen politischen Motivwagen, Musikzügen, Fahnenträgern und Garden bahnt sich ab 11:11 Uhr seinen Weg entlang der feiernden, tanzenden Menge. Das diesjährige Motto lautet: „Hier bin ich Narr, hier darf ich's sein - an Fassenacht in Mainz am Rhein".

Der Rosenmontagsumzug in Kiedrich, gehört zu den größten und beliebtesten in der Rheingau-Region. Der Umzug im gotischen Weindorf beginnt um 13:11 Uhr, spätestens dann herrscht auf den Straßen buntes Treiben und die Bewohner haben ihre Häuser mit Fahnen und Luftballons geschmückt. Neben der traditionellen Kamelle wie Bonbons und Gummibärchen wird teilweise auch Wein ausgeschenkt. Eine süße Fastnachtsleckerei ist der Kreppel, der je nach Region auch Krapfen oder Berliner heißt. Die Teigware schafft eine gute Grundlage für eine lange Partynacht.

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