Frankfurts Museumshighlights 2015

Frankfurts Museumshighlights 2015 Foto: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Was wäre eine Städtereise in die Mainmetropole ohne das hochwertige Kulturangebot zu genießen? Die Museen präsentieren das ganze Jahr über eine interessante Vielfalt an Ausstellungen renommierter Künstler. Ein Höhepunkt in diesem Jahr wird das 200-jährige Jubiläum des Städel Museums sein.



Unter dem Ausstellungtitel „Buddha – 108 Begegnungen" zeigt das Museum Angewandte Kunst herausragende Beispiele buddhistischer Skulpturen aus Indien, China, Tibet, Südostasien, Korea und Japan. Buddha-Statuen entfaltet ihre Wirkung in Klöstern, Hausaltären und an vielen anderen Orten in ganz Asien – für viele verkörpern sie das Ideal des friedlichen Menschen. Manche Exponate wurden noch nie öffentlich gezeigt (26. Februar bis 7. Juli 2015).

Das Städel Museum feiert 2015 sein 200-jähriges Bestehen mit der Ausstellung „Monet und die Geburt des Impressionismus". Erstmals widmet sich eine Ausstellung in Deutschland mit der Entstehung und frühen Entwicklung des Impressionismus. Im Blickpunkt stehen Claude Monet als Schlüsselfigur des Impressionismus und seine Künstlerkollegen wie Auguste Renoir, Édouard Manet und Camille Pissarro, die innerhalb weniger Jahre die Malerei revolutionierten. Das Städel Museum zeigt mehr als 90 große Meisterwerke aus internationalen Sammlungen. In ihren Arbeiten beschäftigen sich die Künstler mit Themen wie dem Verhältnis von Mensch und Natur, der modernen Freizeitgestaltung oder der Beschleunigung des Lebens durch den technischen Fortschritt (11. März bis 21. Juni 2015). Auch eine umfassende digitale Exponate-Plattform zum intuitiven „Schlendern" durch die Sammlung wurde umgesetzt, edukative Computerspiele für Kinder konzipiert, der Prototyp eines völlig neuartigen digitalen Kunstbuches entwickelt sowie ein fundiertes Angebot mit Online-Kunstgeschichtekursen zur Vorbereitung von Ausstellungsbesuchen erarbeitet.

Mit Isa Genzken präsentiert das MMK1 Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main eine der international renommiertesten deutschen Künstlerinnen. Die in Westdeutschland aufgewachsene Künstlerin entwickelte ihre Werke in einer kritischen Auseinandersetzung mit der europäischen und der US-amerikanischen Kunst. Seit Anfang 2000 arbeitet Genzken in ihren Werken zunehmend mit Gegenständen der Konsumwelt und kombiniert sie mit industriellen Materialien sowie mit Fotografien und Bildfragmenten aus Populärmedien. Im Zentrum der Ausstellung „Isa Genzken. New Works" stehen rund 20 skulpturale Einzelfiguren und Figurengruppen, die stark verfremdete Selbstportraits der Künstlerin darstellen (14. März bis 31. Mai 2015). Im MMK 3 zeigt die Ausstellung „Flow My Tears, the Policeman Said" experimentelle Musik- und Videokunst vom Künstler, Musiker und Schriftsteller Hassan Khan. Kulturspezifische Artefakte – wie Kleidung, Musik oder Poesie – werden durch eine facettenreiche Schichtung von Video, Skulptur, Text oder Klang zusammengebracht (30. Januar bis 12. April 2015).

„Die Erde ist kleiner geworden, weil wir sie heute zehn Mal schneller umrunden können als noch vor 100 Jahren", schrieb Jules Verne in seinem Bestseller „In 80 Tagen um die Welt". Der französische Schriftsteller teilte eine im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitete Weltsicht. Damals ließen Eisenbahnen, Postdampfer und Telegrafen die Welt rasant zusammenschrumpfen. Im Museum für Kommunikation stoßen die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code" auf Fundstücke wie einen Reiseschreibtisch, einen Gehstock mit integriertem Kompass oder ein Stück des Unterseekabels (26. März bis 30. August 2015).

Der aus Schleswig-Holstein stammende Daniel Richter zählt zu den prägendsten Künstlern seiner Generation und gewann vor einigen Jahren auch einen der höchstdotierten Kunstpreise Europas. In der Schirn Kunsthalle können Besucher in der Ausstellung „Daniel Richter. Hello, I Love You" Bilder voller Energie und Kraft sehen, die grell und geheimnisvoll zugleich sind. Bis zum Jahr 2000 malte der Künstler abstrakt, seitdem gegenständlich (9. Oktober 2015 bis 17. Januar 2016).

Zum Jahresabschluss zeigt das Weltkulturen Museum die Ausstellung „State of Emergency. Kunst, Kollektive und Politik in Südafrika". In den Achtzigerjahren begann der Aufbruch Südafrikas in ein neues Zeitalter, denn der Widerstand gegen die Apartheid eskalierte zu einem offenen Bürgerkrieg. Gezeigt werden der Aufbruch in den Achtzigerjahren, die Gegenwart und die Perspektive einer jungen Künstlergeneration in Südafrika (2. Dezember 2015 bis 24. Juli 2016).

Immer am letzten Samstag im Monat ist der Eintritt frei für eine Tour durch die Museen. Beim „Satourday" warten auf Familien in vielen Museen spezielle Themenführungen und Workshops zum selbst Forschen. Generell gilt: Mit der Frankfurt Card haben Frankfurt-Besucher freie Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr und können die vielfältigen kulturellen Angebote zum vergünstigten Preis kennen lernen.

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