Ort der Erinnerung: Point-Alpha-Gedenkstätte

Ort der Erinnerung: Point-Alpha-Gedenkstätte    Foto: TTG

Wo einst Menschen Fluchtversuche aus der DDR in den Westen unternahmen und zuvor in den 1950er Jahren ein US-Beobachtungsstützpunkt entstand, befindet sich heute ein Ort der Erinnerung. Die Gedenkstätte Point Alpha zwischen Geisa in Thüringen und Rasdorf in Hessen greift die dramatischen Ereignisse während des Kalten Krieges und der innerdeutschen Teilung auf.

Im Jahr 2011 wurde die Mahn- und Gedenkstätte mit dem europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Stille Zeugen der bewegenden Vergangenheit sind der amerikanische Stützpunkt sowie teils originale, teils rekonstruierte Grenzsicherungsanlagen samt Grenzturm auf ostdeutscher Seite. Eine große Dauerausstellung veranschaulicht das unmenschliche Grenzregime der DDR und das tägliche Leben mit der Grenze. Zahlreiche Dokumente und Fotografien berichten über das Zwangsregime der SED-Diktatur. Die Wendejahre 1989/90 lassen sich per Multivisionsschau hautnah nachvollziehen. Ein beeindruckendes Kunstobjekt der Point Alpha Stiftung ist der „Weg der Hoffnung“ entlang des ehemaligen Todesstreifens. Vierzehn monumentale Skulpturen symbolisieren den gewaltlosen Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen Mittel- und Osteuropas.

Weitere Informationen sind bei der Tourist Information Thüringen unter der Hotline 0361 - 37420 erhältlich.

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